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Warum Zinal der ultimative Ort für Wanderer.innen ist, die (ein bisschen) leiden wollen?


Zinal ist dieses kleine Walliser Dorf, das am Ende des Val d'Anniviers liegt, wo die Berge dich mit einer Mischung aus Verachtung und Bewunderung anblicken. Hier gibt es keine halben Sachen: Entweder sitzt man auf einer Terrasse und schlürft Kaffee mit atemberaubender Aussicht, oder man schwitzt wie ein Yeti beim Aufstieg zu einem der fünf 4000er, die das Dorf umgeben. Weisshorn, Zinalrothorn, Dent Blanche, Bishorn, Ober Gabelhorn... All diese Namen lassen Wanderer.innen träumen (oder zittern). Aber wenn du hier bist, dann hast du die Seele eines.r Abenteurers.in (oder du hast eine Wette verloren).


Zinal ist die Zentrale der Bergliebhaber, der ideale Ausgangspunkt für Tageswanderungen sowie für mehrtägige Alpintouren. Und falls du dich fragst, wie man in dieses Paradies gelangt, wisse, dass man von Sierre oder Sion aus etwa 1,5 Stunden Fahrtzeit einplanen muss (und einige Haarnadelkurven, um deinen Magen zu testen).


Also haben wir dir die Top 5 Wanderungen in Zinal zusammengestellt, die dich dein Büroleben vergessen lassen (und vielleicht auch deine Knie). Und weil wir nett sind (und nicht wollen, dass du als Schneeball oder Salzsäule endest), geben wir dir auch den ultimativen Ausrüstungsführer, um im Hochgebirge zu überleben.

Leichte und familienfreundliche Wanderungen in Les Diablerets

Perfekt für Anfänger.innen, Familien oder alle, die einfach nur die Aussicht genießen möchten. Diese Wanderungen ermöglichen es Ihnen, sich ausschließlich darauf zu konzentrieren, die Landschaft und die Stille der Schweizer Natur zu bewundern.

1. Die Tour um den Retaudsee

⏱ 1h30 - ↔️ca. 4,5 km (Rundweg) - 📈 +300m

Das ist die einfache Wanderung in Les Diablerets schlechthin. Ein breiter, gut ausgeschilderter Weg mit erklärenden Tafeln zur Fauna und Flora und einem hübschen See auf dem Weg. Und vor allem, kein Risiko, sich zu verlaufen, selbst wenn du den Orientierungssinn eines Hummers hast.

Start: Parkplatz des Lac Retaud (Zugang mit dem Auto oder Shuttle vom Col du Pillon).

Kleine Muule-Tipps:

Nur weil die Wanderung "kurz" ist und Sie "nur anderthalb Stunden" unterwegs sind, sollten Sie Ihre isolierte Trinkflasche und eine Kappe oder einen Hut zum Schutz vor den noch stärkeren Sonnenstrahlen in der Höhe nicht vergessen.

Die malerische Aussicht und die Spiegelungen des Massivs im Retaudsee.

2. Wanderung zu den Chaux – Col des Mosses

⏱ 2h - ↔️ 6 km (Hin- und Rückweg) - 📈+ 200m

Die Route für intelligente Faule. Du beginnst am Col des Mosses (1.445 m), einem bereits wunderschönen Ort, und folgst einem Waldweg und dann einer Alpenweide, mit atemberaubender Aussicht auf die Dents du Midi. Es ist wie eine Bergwanderung, aber in einer "leichten" Version. Wenn du dir einen guten Kaffee verdienen möchtest, kannst du die Wanderung bis zum Chalet des Mosses verlängern.

Start: Col des Mosses (Parkplatz oder Bus von Aigle). Du kannst auch die Leysin Gondelbahn nehmen, auch La Berneuse genannt. Die Almkühe werden dich wahrscheinlich verurteilen.

Kleine Muule-Tipps:

Wenn du die herrliche Aussicht auf die Dents du Midi genießen möchtest, ohne dir die Augen zu verletzen, denke daran, eine geeignete Sonnenbrille mitzunehmen.

Unverbaubarer Blick auf die noch schneebedeckten Dents du Midi.

3. Le petit Mountet (2 882 m)

⏱ 3h30 - ↔️7 km (Rundweg) - 📈+400m

Diese Wanderung ist für alle, die ein bisschen Höhenmeter mögen, aber nicht zu viele. Du fährst mit der Seilbahn von Villars (ja, wir schummeln ein bisschen) bis nach Bretaye (1.880 m), dann folgst du einem Panoramaweg mit 360°-Blick auf die Alpen. Unterwegs siehst du den Bretaye-See (klein, aber niedlich) und hast die Möglichkeit, einen Rundweg über die Alp Bretaye für eine Gourmetpause zu machen.

Start: Villars-sur-Ollon (kostenpflichtige Seilbahn, aber es lohnt sich).

Kleine Muule-Tipps:

Um all deine Sachen mitzunehmen, ohne dich wie ein "Maultier" zu beladen, ist es besser, einen kleinen Rucksack bis 20L zu wählen. Und denke an eine gute Sonnencreme, damit du nicht als Schweizer Fondue endest.

Der Lei-See, umgeben von Schweizer Bergen.

Mittelschwere und sportliche Wanderungen

Für diejenigen, die eine größere Herausforderung suchen, ohne gleich zum Bergsteiger werden zu wollen. Hier geht es um Höhenunterschiede, technische Trails und Landschaften, die dich deine Schmerzen vergessen lassen.

6. Die Diablerets-Hütte

⏱ 5 Std. - ↔️11 km (Hin- und Rückweg) - 📈+1 400m

Das ist die Wanderung, die dich zu einem echten Bergfuchs macht. Vom Col du Pillon zur Cabane des Diablerets (2 580 m), mit einem Abstecher zum Glacier 3000 und Blick auf die Dents du Midi. Hier ist die Luft dünn, aber die Aussicht ist atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes. *Psst*, falls du eine wohlverdiente Pause brauchst, kannst du auf dem Weg in der Cabane des Diablerets anhalten.

Start: Col du Pillon (Sesselbahn möglich, um auf 2 000 m zu gelangen).

Kleine Muule-Tipps:

Hier wirst du klettern (viel klettern). Denk also daran, eine ultrakomprimierbare Daunenjacke mitzunehmen, wenn es kälter wird. Und mittelhohe Wanderschuhe, falls du im Schnee läufst und um zu vermeiden, unfreiwillig auf den Felsen zu tanzen.

Die Hütte Les Diablerets mit dem Sessellift des Massivs im Hintergrund.

5. Tour des Diablerets (Kurzversion in 1 Tag)

⏱ 6 Std. - ↔️14 km (Rundweg) - 📈+1 200m

Wenn du nicht 3 Tage Zeit hast, um das gesamte Massiv zu umrunden, ermöglicht dir diese Schleife, Abenteuer zu erleben, ohne zu zelten. Mit einem 360°-Blick auf die Alpen, einem Weg nahe den Gletschern (auch im Sommer) und einem Gefühl des Stolzes beim Abstieg ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit etwas Glück kannst du sogar Gämsen sehen!

Start: Col du Pillon, dann Aufstieg zum Sommeiller (2.076 m) und Abstieg zum Lac Retaud.

Kleine Muule-Tipps:

Für anspruchsvollere Wanderungen wie diese ist es besser, sich mit einem Wanderrucksack von 21 bis 35 Litern auszustatten, oder mehr, wenn du biwakieren und deine Nachtausrüstung verstauen möchtest. Und wenn du die Wanderung beenden und unterwegs Energie haben möchtest, nimm spezielle Wanderernährung mit.

Route im Diablerets-Massiv

6. Les étapes du Tour du Val d’Anniviers

🚶Niveau : difficile - ⏱️Durée : au entre 2 et 7 jours

↔️ 50 à 100 km - 📈 Dénivelé : jusqu'à +2 000m par jour

Le Tour du Val d’Anniviers est un trek alpin mythique qui relie les plus beaux sommets de la région : Weisshorn, Zinalrothorn, Dent Blanche, Bishorn, Ober Gabelhorn. Vous traverserez des glaciers, dormirez en cabanes d’altitude, et profiterez de paysages à couper le souffle. Vous n'avez plus qu'à choisir la partie de l'itinéraire que vous préférez ou le faire en plein !

Si vous souhaitez camper, renseignez-vous bien sur ce que vous avez le droit de faire ou non sur tout le trajet, et chaque jour ! Et ne vous forcez pas à faire une méga-rando juste pour vous la péter. Ce n'est pas une compétition !

Vue sur la vallée d'Anniviers avec les Alpes suisses en fond.

Wie rüstet man sich für eine Wanderung in Les Diablerets aus?

Denn selbst wenn du ein Profi im Wandern bist, wenn du deine Schuhe vergisst, wirst du am Ende barfuß laufen. Und glaub mir, die Steine in den Alpen, die pieksen. Also, von den Schuhen über die Kleidung und deren Reihenfolge bis hin zum Rucksack und der Verpflegung – alles ist hier! Und du kannst deine Auswahl aus unseren Sortimenten im Shopping-Bereich der Website treffen!

🥾 Die Schuhe: Die Wahl, die den Unterschied macht

  • Leichte und einfache Wanderungen (breite Wege, wenig Höhenunterschied): Leichte Wanderschuhe mit niedrigem Schaft. Warum? Weil du Halt, Dämpfung und eine griffige Sohle brauchst. Und nein, deine Stadtsneaker reichen nicht aus. Auch wenn sie "sehr bequem" sind.
  • Mittelschwere Wanderungen (Höhenunterschied, technische Wege): Halbsteife Wanderschuhe, niedriger bis mittelhoher Schaft. Warum? Weil du auf Steinen, Wurzeln und vielleicht sogar Schnee laufen wirst. Manchmal über lange Strecken, die die Beine ermüden. Und deine Knöchel werden es dir danken.
  • Hochgebirgswanderungen, sehr technisch / schwierig: (Glacier 3000, Oldenhorn): Steife Bergschuhe mit mittelhohem bis hohem Schaft. Warum? Weil du auf 3.000 m auf Schnee, Eis oder felsige Passagen treffen kannst, die dich vielleicht sogar dazu zwingen, mit den Händen zu klettern, wenn die Beine versagen. Und da ist es besser, Schuhe zu haben, die etwas aushalten.

🧥 Das Schichtsystem: Der Schlüssel, um nicht zu frieren (oder zu kochen)

In den Bergen gilt die goldene Regel: keine Baumwolle. Warum? Weil Baumwolle Feuchtigkeit speichert, 10 Jahre zum Trocknen braucht und dich frieren lässt oder Unterkühlung verursacht.

Hier ist die erfolgreiche Strategie:

  1. Basisschicht (atmungsaktiv): Funktions-T-Shirt vom Typ Merino. Warum? Weil es Schweiß ableitet und dich trocken hält.
  2. Mittelschicht (Isolation): leichter Fleece oder Softshell. Warum? Weil es Wärme speichert, ohne dass du wie ein Eiswürfel in der prallen Sonne schwitzt.
  3. Außenschicht (Schutz): wind- und wasserdichte Jacke. Warum? Weil in den Bergen Wind und Regen oft unvorhersehbar und unerbittlich sind.
  4. Kälteoption (über 2.000 m): leichte und komprimierbare Daunenjacke. Warum? Weil es auf 2.500 m, selbst im Sommer, 5°C kalt sein kann. Und nein, dein Wollpullover von deiner Großmutter reicht da nicht aus.

Ausrüstung für eine Trekkingtour

Wenn du vorhast, eine mehrtägige Wanderung in Les Diablerets zu unternehmen, musst du deinen Rucksack optimieren. Denn 15 kg auf dem Rücken 5 Stunden lang zu tragen, ist Sport, der Beine, Rücken und Motivation beansprucht.

🛌 Schlafsack und Isomatte: Schlafen wie ein König (oder zumindest wie ein glücklicher Wanderer)

  • Schlafsack: Für den Komfort wähle einen der Jahreszeit angepassten Schlafsack. Im Sommer -> zwischen +5°C und +10°C. Im Frühling/Herbst -> 0°C bis -5°C. Winter/Höhenlage -> -10°C und weniger.
  • Isomatte: Du kannst eine aufblasbare Isomatte für Komfort und Leichtigkeit wählen. Oder eine Schaumstoffmatte, um weniger unter kleinen Steinchen unter deinem Zelt und dem Preis zu leiden.

🔥 Kocher und Verpflegung: Warm essen, auch auf 3 000 m

  • Kocher: Denke daran, einen Gaskocher mitzunehmen, der zu deiner/deinen Gas- oder Benzinflasche/n passt.
  • Verpflegung: Um während der Wanderung durchzuhalten, nimm Energieriegel, Trockenfrüchte, Nüsse für Snacks mit. Für Biwak-Abende gefriergetrocknete oder dehydrierte Mahlzeiten nach deinen Vorlieben. Ein gutes warmes Essen am Abend = die Moral gerettet.

Sicherheit, Wetter und Respekt vor dem Berg

🌧️ Schnellen Wetterumschwüngen in den Bergen vorbeugen

  • Prüfe regelmäßig das Wetter, bevor du losgehst: über Meteo Schweiz (die offizielle, zuverlässige und präzise Website) oder Meteo Alpes (spezialisiert auf Bergwetter).
  • Anzeichen eines aufziehenden Gewitters: Der Himmel verdunkelt sich schnell, der Wind frischt plötzlich auf, die Temperatur fällt. *Wenn du eines dieser Anzeichen bemerkst, kehre um oder suche Schutz.
  • Regen-/Kälteausrüstung: Eine wasserdichte Jacke (obligatorisch, auch im Sommer). Wenn du planst, sehr hoch zu steigen oder das Wetter kühl wird, kannst du eine Mütze und leichte Handschuhe einpacken (selbst im Juli kann es auf 3.000 m kalt sein). Und natürlich der unverzichtbare Regenponcho, der oft nützlich ist und wenig Platz einnimmt.

🌿 Gute Praktiken in alpiner Umgebung

Um die Pfade und Weiden zu respektieren, sollte man einige Verhaltensregeln beachten, damit jeder sein Leben führen kann, ohne andere zu stören. Und vor allem ist die Idee, die Orte so zu hinterlassen, wie sie waren, bevor man ankam, gemäß dem Slogan LeaveNoTrace (keine Spuren hinterlassen), der in diesem Umfeld oft verwendet wird.

  • Bleibe auf den markierten Wegen: Ja, auch wenn der Abkürzungsweg über die Almen verlockend aussieht. Warum? Die Wege dienen dem Schutz der umliegenden Vegetation. Aber auch zu deiner Sicherheit, denn abseits der Wege riskierst du, dich zu verlaufen, zu stürzen oder in ein Murmeltierloch zu treten (und das tut weh). Außerdem haben die Kühe auf den Weiden das Recht, in Ruhe zu grasen. Störe sie nicht, füttere sie nicht und jage ihnen schon gar nicht hinterher.
  • Entsorge deinen Müll: Nimm alles mit, auch Fruchtschalen. Warum? Die Natur braucht Jahre, um sie abzubauen. Wildtiere können sie fressen und krank werden. Es ist einfach eine Frage des Respekts.
  • Füttere keine Tiere: Auch wenn sie niedlich aussehen. Warum? Das gewöhnt sie an den Menschen (und kann gefährlich werden). Der andere Grund ist, dass einige Lebensmittel für sie giftig sind (wie Schokolade für Hunde). Wenn du Tieren begegnest, beobachte sie leise und aus der Ferne.

Bereit, Les Diablerets zu erobern?

Les Diablerets ist einer der schönsten Spielplätze für Wanderer in der Westschweiz. Egal, ob du Anfänger, erfahren oder ein Profi auf der Suche nach Herausforderungen bist, hier findest du dein Glück.

Zusammenfassung der wichtigsten Schritte:

  1. Wähle deine Route je nach Schwierigkeitsgrad (leicht, mittelschwer oder sportlich).
  2. Prüfe das Wetter und passe deine Ausrüstung an.
  3. Packe deinen Rucksack mit den richtigen Schichten, den passenden Schuhen und ausreichend Wasser und Proviant.
  4. Respektiere die Berge: Wege, Wildtiere und Umwelt.

Und vor allem… hab Spass! Denn eine gute Wanderung ist vor allem ein Moment der Freude, der Selbstüberwindung und der Verbindung mit der Natur.

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